Pädagogisches Konzept

Erziehung, Unterricht und Sprachtherapie bilden in der Staatlichen Förderschule Sprache eine Einheit und ergänzen sich gegenseitig.

 

Der Unterricht wird überwiegend im Zwei-Pädagogen-System erteilt:

  • in allen Fächern entsprechend der Lehrpläne für Grundschule und Sekundarstufe I,
  • mit zusätzlichen Förderstunden,
  • mit sprachtherapeutischem Einzel- oder Kleingruppenunterricht,
  • mit weiteren Förderstunden, z.B. in Motopädagogik, Rhythmik usw.
  • evtl. lernzieldifferent bei Mehrfachbeeinträchtigten, bei denen Förderbedarf im Bereich der Sprache im Vordergrund steht.

Die Rückschulung in die Regelschulen erfolgt stets zum frühest möglichen Zeitpunkt. Die Erfahrung zeigt, dass nach einem Jahr intensiver Förderung etwa 30 % nach zwei Jahren weitere 30% und nach 3 Jahren erneut ca. 30 % der uns zugewiesenen Schüler zurück- bzw umgeschult werden können, da der festgestellte Sprachförderbedarf austherapiert ist und damit aufgehoben werden kann. Lediglich ca. 10 % der Schüler besuchen die Staatliche Förderschule Sprache länger als drei Jahre und haben die Möglichkeit in unserer Schule einen Hauptschulabschluss zu erreichen.

Weitere wichtige Aufgaben

 

Neben den oben beschriebenen pädagogischen Tätigkeiten leisten die Staatliche Förderschule Sprache bzw. ihre Pädagogen weitere wichtige Aufgaben.

 

  • Erstellung von förderdiagnostischen Gutachten u. a. zur Feststellung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes,
  • Zusammenarbeit mit anderen Förderschulen sowie deren Förderzentren,
  • Elternberatung
  • Kooperation mit Institutionen in Fragen der Diagnostik, Therapie und Unterrichtung von Sprachbehinderten,
  • Ableistung von Orientierungs-, Block- und Fachpraktika: Studenten der Förderpädagogik, meist der Fachrichtung Sprachheilpädagogik der Universität Landau, wählen häufig unsere Schule.
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